Tagesberichte

Sonntag, 28. August 2016

Heute Morgen um 10:40 Uhr versammelten sich 20 GCK Senioren zum Wochenausflug mit Golfspiel nach Hamburg. Heikki Poutanen reiste der Gruppe voraus und jeder der "Nachzügler" hoffte, ihn am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu treffen. Die Reise lief in unterschiedlichen Teilen ab: Vorerst transportierte uns die Airline Swiss ruhig und sicher über die Wolken zur nördlichen Hansestadt. Dort benötigten wir rund eine Stunde um einen Teil unseres Gepäcks vom Band zu nehmen. Danach verkündete uns einer der gut informierten Airport Beamten die Tatsache, dass rund die Hälfte unserer Gepäckstücke in Zürich zurückgeblieben waren. Nach rund einer halben Stunde mit Schlange stehen und Formulare ausfüllen waren wir dann bereit, den bereit stehenden Bus zu besteigen, der uns zum Tagesziel, dem Hotel Baseler Hof nach Hamburg transportierte. 

Die GCK Reisegruppe wird diese Woche von zwei Generälen angeführt: Roger Marcolin ist der Reiseleiter. Er übernimmt die Aufgabe des Général des Voyages. Jean-Pierre Bozzolo besetzt als technischer Général de Golf die verantwortungvollen Aufgaben des Turnierleiters. Herzlichen Dank den beiden für die gute Vorbereitung der Reise. Die beiden Generäle werden von den beiden lokalen Kräften Wolfgang und Volki unterstützt. Herzlichen Dank den beiden für ihre kundige Führung duch die Golfwoche.

Das Hotel Baseler Hof liegt im Stadtzentrum und somit nahe bei den Besuchermagneten dieses Ortes. Wir wurden freundlich und mit nördlicher "Coolness" empfangen. Die Zimmer sind klein aber genügen unseren Anforderungen. Die Küche ist hervorragend. Davon konnten wir uns beim Nachtessen überzeugen.

Übrigens: Dir lieber Willy Villiger herzlichen Dank für den feinen Apéro, den du uns vor dem Nachtessen offeriert hast. Wir genossen den kühlen Rebensaft.

Nachtrag: Wir sind alle glücklich! Das restliche Reisegepäck wurde zur späten Nachtstunde schlussendlich direkt in unser Hotel geliefert.

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Montag, 29. August 2016

Auf dem Programm des heutigen Tages stand u.a. eine Runde Golf auf dem bekannten Platz des Hof Kaden Golf und Land Clubs. Der PGA Platz beherbergte wichtige Turniere und er wäre der Austragungsort der olympischen Golf Wettkämpfe im Jahr 2020 wenn das IOK diese an Deutschland bzw. Hamburg vergeben hätte. Mit diesen Worten machte uns Roger das heutige Golfereignis schmackhaft. Doch bevor wir dieses Vergnügen starten konnten, führte uns der Chauffeur Vitali drei Mal rund um die Binnenalster, an der wir einige der Sehenswürdigkeiten von Hamburg aus der Ferne betrachteten.

Schlussendlich erreichten wir noch rechtzeitig den Golf Club, der über vier mal neun Spielbahnen verfügt, welche abwechslungsreich in die mit altem Eichenbestand bepflanzte Gegend gebettet sind. Die sehr gepflegten Fairways, die Wasserhindernisse, das Rough und die grossen, nicht einfach zu lesenden Greens forderten von den Spielern das beste Golf. Leider war die Mehrheit der GCK Spieler heute nicht in der Lage, dieses von sich selber abzurufen. Deshalb musste sich der Général de Golf heute während der Rangverküdigung mit eher unterdurchschnittlichen Ergebnissen begnügen. Was solls - wir alle genossen den Golftag in der freien, wunderschönen Natur, die Sonne und den kühlenden Wind.

Zuoberst auf der Rangliste waren heute die folgenden Golfer aufgeführt:

  • 1. Rang brutto: Jürg Bollag
  • 1. Rang netto: Josef Dorigo
  • 2. Rang netto: Raoul Bussmann
  • 3. Rang netto: Max Tschopp
  • Gewinner der Nearest to the Pin Competition: Jürg Bollag

Herzliche Gratulation den Mannen auf dem Treppchen. Macht alle weiter so!!

Um 16:30 Uhr machte sich die Reisegruppe im Bus auf den Weg zurück zum Hotel Baseler Hof. Bei Steckenmitte wurden die Golf Mannen gnadenlos aus dem verdienten Nachmittagsschläfchen gerissen. Mit viel Geknarre und Klopfen meldete das Getriebe unserers Transportmittels, dass es seinen Geist aufgibt. Hinzu kamen ein mörderischer Gestank und unduchsichtiger Rauch im Passagierraum. Dies veranlasste die GCK Senioren zum fluchtartigen Verlassen des Reisecars. Nach rund dreiviertel Stunden traf dann das Ersatzfahrzeug ein, das uns anschliessend problemlos zum Hotel brachte. Vielen Dank dir Roger für deine Ruhe und Übersicht in dieser aussergewöhnlichen Situation und der übrigen Reisegruppe für die Geduld!

Nach einer ausgedehnten Reinigung von Körper und Geist brachen wir per Taxi auf ins Restaurant Delta Bistro. Dieses liegt mittem im Hamburger Messegelände in einer ausgestorbenen Gegend, die den Anschein von Industrie und Handel vermittelt. Schlussendlich fanden wir im ersten Stock eines Marktgebäudes die noble Beiz. Die ausgezeichnete Küche und die aufmerksame Bedientung verwöhnten uns mit Burrata, grilliertem Ziegenkäse, Thunfisch Tartar, Rib Eye Steak, Platte vom Meer und vom Land, Lamm Carré, gebrannter Crème, Tiramisu und Käseplatte - selbstverständlich dies alles zur Auswahl aber in reichlichen Portionen! Auch dem farbigen Reben- und Gerstensaft wurde ausgiebig zugsprochen.

Super Roger! Diesen Hamburger Gehimtip muss man sich merken!

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Dienstag, 30. August 2016

Die GCK Reisegruppe spielte heute auf dem Platz des Hamburger Golf Clubs Falkenstein. Ein neuer Bus mit neuem Chauffeur brachte uns komfortabel und sicher zum Parkplatz mitten in einem Wald. Gemäss Général des Voyages trägt der Platz Falkenstein das stolze Alter von 100 Jahren. Erst kürzlich verpassten die Mitglieder den 18 Spielbahnen eine Renovation, welche mehrere Millionen Euro verschlungen hatte. Das Alter und die 100jährige Geschichte spürt man beim Betreten des ehrwürdigen Clubhauses und beim Betrachten der auf dem Platz spielenden «Ladies» und «Gentlemen». Die GCK Senioren wurden von den Club Mitgliedern freundlich begrüsst. Das Wetter zeigte sich mit viel Sonne, blauem mit Wolken durchsetztem Himmel und kühlendem Wind von der besten Seite.

Die 18 Spielbahnen des langen Platzes liegen in einem bewaldeten und hügeligen aber malerischen Gelände. Das Turnier verlangte von den Küssnachter Golfern mehr sportliche Leistung als es der Heimplatz von uns fordert – dies auch, weil Carts für uns verboten und Elektro Trolleys nur in beschränkter Anzahl zur Verfügung standen. Wir spielten auf rudimentär gepflegten Fairways, in von den Gewittern der vergangenen Woche ausgewaschenen Bunkern und auf relativ langsamen Greens ein Stableford Turnier. Erwähnenswert sind einerseits die grossen mit Heidekraut bepflanzten Flächen, welche überall dort auftauchten, wo die meisten Bälle landeten! Auf der anderen Seite verzichteten die Platzarchitekten vor 100 Jahren auf Wasserhindernisse.

Wie unser Général de Golf während der Rangverkündigung mitteilte, wurden die Anstrengungen der kräftezehrenden Golfrunde für die «Spitzenspieler» mit sehr guten Resultaten belohnt:

  • Bruttosieger: Max Tschopp
  • Nettosieger: Peter Wollschlegel
  • Zweiter Platz netto: Bruno Iten
  • Dritter Platz netto: Josef Donauer
  • Gewinner der Nearest to the Pin Competition: Robert Widmer

Herzliche Gratulation den stolzen Preisgewinnern und weiter so!!

Ohne Probleme transportierte uns der neue Carchauffeur mit seinem Gefährt nach dem Turnier zurück ins Hotel. Während der Reise erlebten wir live die Hamburger Rush Hour: Für den letzten Kilometer vor dem Ziel benötigten wir mehr als eine halbe Stunde!

Um 19:15 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel zu einem gemeinsamen Marsch ins Restaurant «Kassenhalle – Die Bank Brasserie». Das Lokal liegt in der Nähe des Gänsemarktes. Es ist modern eingerichtet. Das junge Bedienungsteam arbeitete äusserst professionell und aufmerksam. Die Küche ist sensationell: Zur Vorspeise erlebten wir eine Variation japanischer Spezialitäten. Dann folgten einige schmackhafte mit Ziegenkäse gefüllte Ravioli und eine kalte Gaspacho Suppe. Zum Hauptgang zauberten die Köche Rückenfleisch vom Holsteiner Kalb mit leckeren Beilagen auf den Teller. Das zum Dessert gereichte Limettenparfait sorgte dann für eine gute Verdauung der Speisen. Mit viel Golferlatain und angeregten Gesprächen ging ein perfekter Golftag zu Ende.

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Mittwoch, 31. August 2016

Der Tag begann mit einer positiven Überraschung: Ein neuer Tag, ein neuer Bus und ein neuer Chauffeur der auf den Namen Valentino hörte. Er und unser Général des Voyages stellten schon beim ersten Kontakt fest, dass beide ihre Wurzeln in Italien haben. Im Verlaufe des Tages zeigte sich, dass diese Konstellation die besten Voraussetzungen für reibungslose Transporte bot.

Die GCK Reisegruppe bevölkerte heute den Platz des GC Wendlohe, der im Jahr 1968 mit neun Löchern den Spielbetrieb aufnahm. Heute stehen den Golfern 27 Spielbahnen und ein grosszügiges Clubhaus mit Restaurant zur Verfügung. Die gut gepflegten Fairways und die schönen Greens sind in die flache Landschaft – zum Teil entlang der Autobahn – eingebettet. Alte Bäume standen überall im Weg. Sie spendeten jedoch viel Schatten an dem heute sonnigen und praktisch wolkenlosen Tag. Einzig die fehlende Wasserversorgung des Clubhauses trübte die Freude am heutigen Golftag. In der Folge einer defekten Wasserpumpe mussten wir auf den Morgenkaffee und den WC-Gang verzichten.

Wir spielten Stableford über 18 Löcher. Viel Spannung entstand vor und entlang der zahlreichen Wasserhindernisse, die es mit guten und langen Schlägen zu überwinden galt. Glücklich über eine gute Anzahl gelungener Schläge und noch fit für den Abend erreichte der letzte Flight das Loch 19 um 15:00 Uhr. Uns blieb somit genügend Zeit für eine «Zobigplatte» und für den ausgiebigen Konsum von Getränken.

Nach gestilltem Hunger und Durst chauffierte uns Valentino sicher und auf Schleichwegen neben dem Dauerstau auf Hamburgs Strassen vorbei zurück ins Hotel.

Die sportliche Form der Reisegolfer des GCK nimmt täglich zu. Dies bewiesen die guten Resultate des heutigen Turniers. Herzliche Gratulation den Mannen auf der Siegertreppe:

  • Bruttosieger: Heikki Poutanen
  • Nettosieger: Josef Steiner
  • Zweiter Rang netto: Max Tschopp
  • Dritter Rang netto: Peter Bracher
  • Gewinner der Nearest to the Pin Competition: Heikki Poutanen

Vor dem gemeinsamen Nachtessen traf sich die Reisegruppe im Hotel zum Apéro. Diesen offerierte heute Peter Bracher quasi als Einstand in die Golfreisen der GCK Senioren. Lieber Peter, vielen Dank für den feinen Apetitmacher. Wir wünschen dir in unseren Reihen viel Freude und Erfolg.

Werner Horst kann an der Hamburg Reise nicht teilnehmen. Gleichwohl überwies er in Rogers Senioren Reisekasse einen grosszügigen Betrag, den wir gerne für einen zukünftigen Apéro einsetzen werden. Lieber Horst, aus der Ferne herzlichen Dank für dein Sponsoring.

Den kulinarischen Höhepunkt des heutigen Tages erlebten wir im Fischereihafen Restaurant am Ufer der Elbe. Die fröhliche und schnelle Bedienung überraschte uns mit Fischvorspeisen vom Feinsten, St. Peters Fisch auf Kartoffelstock und mit der traditionellen Hamburger Grütze mit Vanille Eis und Vanille Sauce. Die Gaumenfreuden und auch der edle Rebensaft versetzten die Senioren Golfer in Hochstimmung, was sich im Lokal am Lärmpegel messen liess.

Nach dem Essen erlaubte unser Général des Voyages Freigang. Ob dieser von den grauhaarigen Mannen für den Besuch von Hamburgs weltberühmten Vergnügungsstätten oder für eine vorzeitige Nachtruhe genutzt wurde …..????

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Donnerstag, 1. September 2016

Nach drei strengen und spannenden Golftagen begrüsste die Reisegruppe heute Morgen die späten Startzeiten ab 12:30 Uhr auf dem Platz des Hamburger Land- und Golfclubs Hittfeld. Länger schlafen und Stadtbesichtigung waren sehr wahrscheinlich die am meisten gewählten Varianten des «Zeitvertreibs» bis zur Abfahrt des Cars.

Hittfeld liegt rund 30 Minuten entfernt von unserem Hotel in einem bewaldeten Gebiet am Rande einer Villensiedlung. Gäste kritisieren den Platz des GC Küssnacht a.R. als steil und ohne «normalen» Stand. Hittfeld besitzt diese Eigenschaften mit Faktor zwei multipliziert. Wir trafen keinen Fairway ohne Schräglage, die Aufstiege zu den auf die Hügel gelegten Abschläge und Greens waren lang und hoch. Das «Downhill» war steil und lud zu riskanten Schlägen ein. Hinzu kamen die Tatschen, dass der Platz ab den gelben Abschlägen rund 820 Meter länger als Küssnacht ist und die Mehrzahl der sehr gut gepflegten Spielbahnen mit dichtem Wald eingerahmt sind.

Die Wettergötter waren uns heute gut gesinnt. Während rund 200 Metern kühlten Regentropfen die verschwitzten Golfer. Auf der übrigen Distanz des Spiels lachte die Sonne vom Himmel oder sie versteckte sich kurzzeitig hinter Schleierwolken.

Trotz der oben erwähnten «Erschwernisse» konnte unser Général de Golf Jean-Pierre während der Rangverkündigung über ausgezeichnete Resultate berichten:

  • Bruttosieger: Willy Villiger
  • Nettosieger: Raoul Bussmann
  • Zweiter Rang netto: Josef Roos
  • Dritter Rang netto: Robert Widmer

Herzliche Gratulation den Preisgewinnern verbunden mit dem Wunsch, dass ihnen dieselbe Leistung auch im morgigen Turnier gelingt.

Der Zeitplan nach Turnierende war gedrängt. Roger motivierte die Senioren Golfer zu einer Schnellwäsche und einem «Tenüfez», denn die Damen des Restaurants Manga e Bevi erwarteten uns rechtzeitig zum z’Nacht. Das Lokal liegt malerisch an der äusseren Alster. Seine Speisekarte ist auf die feine italienische Küche ausgerichtet. Sonja (die Chefin), Claudia (Partnerin von Wolfgang) und Katharina verwöhnen uns mit Burrata auf einem Steinpilzebett, Tagliatelle garniert mit frischen Trüffeln, Kalbskarree Stücken und Gemüse sowie mit Tiramisu und Panna Cotta. Selbstverständlich sorge Roger für genügend Tranksame für die durstigen Kehlen. Die Diskussionen an den Tischen waren wie gewohnt sehr rege und mit viel Emotionen gespickt. Alle schlüpfen anschliessend müde und mit guten Gedanken an einen perfekten Golf Tag im Hotel unter die Bett Decke.

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Freitag, 2. September 2016

Mit neuem Bus, wiederum neuem Chauffeur und erstmals mit einer empfindlichen Abgangs Verspätung fuhr die Reisegruppe in die Nähe von Lübeck. Auf den Senioren Reisen spielen wir einerseits Plätze mit grossem Prestige. Neben uns zeigten auch die Grössen der Golfer Welt auf diesen Plätzen dem Publikum ihr Können. Sie sind meistens sehr anspruchsvoll und fordern den Amateur Golfer bis zu seinen sportlichen Grenzen heraus. Andererseits spielen wir Plätze, welche zu den schönsten des Landes oder des Kontinents zählen, deren Design und Pflege in der prächtigen Landschaft das Herz erfreuen. Sie stellen sportliche Anforderungen, welche auch von uns Amateuren erfüllt werden können

Heute stand der Platz des GC St. Dionys auf dem Reiseprogramm. Er zählt bestimmt zur zweiten Kategorie. Die 18 breiten Spielbahnen liegen in einem flachen Gelände in der Nähe der Lüneburger Heide. Föhrenwald, interessante Wasserhindernisse, grosse Bunker und tiefes Rough forderten den Golfer heraus.

Mit guten Resultaten erreichten die sieben Flights nach rund fünf Stunden und intensivem Golfspiel (Stableford) das Clubhaus. Unter der warmen Sonne ruhten wir uns auf der einladenden Terrasse aus, genossen den kühlen Gerstensaft und stillten den Hunger mit lokalen Spezialitäten. Die Rangliste zeigte heute die folgenden Golfer an der Spitze:

  • Bruttosieger: Jürg Bollag
  • Nettosieger: Peter Bracher
  • Zweiter Rang netto: Max Tschopp
  • Dritter Rang netto: Josef Dorigo
  • Gewinner der Nearest to the Pin Competition: Lukas Marbcher

Alle gratulierten den glücklichen Preisgewinnern zu den schönen Erfolgen.

Nach der gründlichen Retablierung machten wir uns auf zum gemeinsamen Nachtessen ins Restaurant «Viet an der Alster». Wir speisten praktisch auf der Höhe des Wassers eines der vielen Hamburger Kanäle. Mit Flädle Suppe, Filet vom Lamm mit Gemüse und einem Schokoladenhaltigen Dessert verwöhnte uns die Küche. Leider nahmen die Zubereitung und der Service dieses Dreigangmenüs mehr als zweieinhalb Stunden in Anspruch. Kritische Stimmen der Gruppe meinten, dass dieser Speiseort ein «Wartsaal» ist. Andere meinten, dass der Wirt mit den Speisen zuwartete, bis die für ihn günstige Menge Wein – und das war nicht wenig – von den Senioren Golfern konsumiert war!

Hamburg steht seit gestern Donnerstag bis am nächsten Sonntag im Festgewand. Eine öffentliche Party rund um die Binnenalster – das Alster Vergnügen 2016 – lockt mit viel Lärm, variantenreichen Verpflegungsmöglichkeiten, Riesenrad, Attraktionen zu Land und zu Wasser sowie mit einem allabendlichen grandiosen Feuerwerk viel Volk in die City. Da das Vergnügen praktisch vor der Türe unseres Hotels stattfindet, nimmt der Verfasser dieser Zeilen an, dass morgen manch einer unserer Reisegruppe um 07:15 Uhr mit einem müden Gesicht im Bus erscheinen wird!

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  • Warten auf den Bus nach absolvierter Golfrunde
  • Der Hund dein Freund

Samstag, 3. September 2016

Heute starteten wir zur letzten Golfrunde der Hamburg Trophy 2016. Unser Général des Voyages wählte dazu den Platz des «Golf Clubs Schloss Breitenburg» aus, der rund eine Stunde Carfahrt von unserem Hotel entfernt liegt. Wir fanden 27 hervorragend gepflegte Spielbahnen vor, welche in eine ländliche Schlosslandschaft eingebettet waren. Die rund 100jährigen Gebäude der ehemaligen Schlossstallungen dienen heute dem Golfbetrieb u.a. als komfortables Golf Restaurant, als Club Sekretariat und als Clubhaus. Ein freundliches und äusserst kompetentes Club Management bediente uns vorzüglich. Das freundliche und hilfsbereite Servicepersonal des Restaurants verwöhnte uns mit einer warmen Zwischenverpflegung und nach dem Spiel mit allem, was unsere Mägen nötig hatten

Die Wettergötter drohten am Morgen – wir starteten ab 08:45 Uhr – mit Nebel und Nieselregen. Am frühen Nachmittag nahm dann die Sonne überhand und die Wärme brachte manchen zum Schwitzen.

Wir absolvierten 18 der 27 Spielbahnen in einem Turnier mit Stableford Wertung. Der rund 5'700 Meter lange und flache Platz behagte den GCK Senioren sehr, obwohl der Course Architekt den Golfern ausreichend Wasserhindernisse, Inselgrüns und Bunker in den Weg pflanzte! Mit langen und geraden Schlägen wichen wir diesen Erschwernissen meistens aus.

Die GCK Golfer nutzten das heutige Turnier um sich in der Rangliste der Wochenwertung – dazu zählen von den sechs in Hamburg gespielten Turniere die vier besten Resultate je Spieler - noch etwas besser zu positionieren. Während dem gemeinsamen Nachtessen im «Henny’s Restaurant» verkündete dann Jean Pierre die definitiven Wochenresultate:

  • Bruttosieger: Heikki Poutanen
  • Nettosieger und Gewinner des von Josef Dorigo gesponserten Pokals: Max Tschopp
  • Zweiter Rang netto: Raoul Bussmann
  • Dritter Rang netto: Josef Steiner

Auch die Resultate des heutigen Abschlussturniers lassen sich sehen. Die heute erzielten Resultate sind im Durchschnitt die besten der ganzen Woche. Dies beweist, dass im Golf das kontinuierliche Üben und Spielen Früchte trägt!

  • Bruttosieger: Heikki Poutanen
  • Nettosieger: Josef Steiner
  • Zweiter Rang netto: Raoul Bussmann
  • Dritter Rang netto: Peter Wollschlegel
  • Gewinner der Longest Drive Competition: Bruno Iten
  • Gewinner der Nearest to the Pin Competition: Josef Steiner

Herzliche Gratulation allen erfolgreichen Golfern dieser Woche!

Mit der heutigen Rangverkündigung ging der golferische Teil der Hamburg Trophy 2016 zu Ende. Wir erlebten sieben Prachtstage hier im deutschen Norden. Wir trafen nette Leute und erlebten eine wundervolle Kameradschaft. Herzlichen Dank allen, welche zum guten Gelingen der Reise und zur guten Stimmung in der Reisegruppe beigetragen haben.

Besonderen Dank gebührt unserem Général des Voyages Roger Marcolin, der mit Nerven aus Stahl und Weitblick die 21 Golfreisenden während der Woche durch Klippen wie beispielsweise fehlende Gepäckstücke am Flughafen, Terminwechsel, defekte Fahrzeuge, Verspätungen usw. führte. Ihn unterstützten Wolfgang und Volki, die beiden lokal ansässigen Spezialisten für unsere Golfreise. Auch ihnen herzlichen Dank.

Herzlichen Dank auch dem Général de Golf Jean-Pierre Bozzolo für seine grosse Arbeit als Wochencaptain, für das Erstellen der Start- und Ranglisten, dem Vorbereiten der Scorekarten sowie seine Übersicht über das golferische Geschehen auf den sechs Plätzen bzw. den 108 Spielbahnen.

Ein Dankeschön gebührt auch den grosszügigen Sponsoren für ihre Beiträge. Namentlich waren dies Josef Donauer, der jeweils den Zehntplatzierten in der Tagesrangliste mit Logobällen auszeichnete, Josef Steiner für die äusserst angenehmen Eurogaben an diejenigen, welche es auf der Tagesrangliste auf den fünften und vierten Rang schafften, Bruno Iten für eine Uhrenpreise, welche er jeweils den Gewinnern der Sonderwertungen überreichte, Peter Bracher und Willy Villiger für das Sponsoring von Apéros sowie Josef Dorigo für den Wochenpokal mit Gravur.

Danken möchte der Verfasser dieser Zeilen auch Peter Wollschlegel für die Fotografenarbeit. Mit seinem Auge für gute Bilder hat er das Wochengeschehen mit seiner Nikon zuverlässig und detailgetreu festgehalten.

Zum offiziellen Abschluss der Golfwoche setzten sich die Reiseteilnehmer im Henny’s zum gemeinsamen Apéro mit Nachtessen zusammen. Die speditive Crew bewirtete uns mit einer wohlschmeckenden Kürbissuppe, zarten Kalbsbacken auf Gemüse mit Kartoffelstock sowie mit einer bombastischen und süssen Dessertüberraschung. Gut genährt, mit feinem Rebensaft innerlich benetzt, müde und mit viel Vorfreude auf die morgige Heimreise stiegen die GCK Senioren zeitlich gestaffelt spät abends ins Bett.

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Sonntag, 4. September 2016

Die erste Gruppe hatte heute Morgen um 05:30 Uhr Tagwacht, denn sie beabsichtigte den von allen Hamburg Spezialisten wärmstens empfohlenen Fischmarkt zu besuchen. Dieser soll jeweils an einem Sonntag Morgen sehr attraktiv sein. Mit grossen Erwartungen machten sich die Frühaufsteher auf den Weg. Doch was sie an Ort und Stelle im Fischereihafen von Hamburg vorfanden kann an einem Samstag auch an den Gestaden der Reuss in Luzern oder auf dem Bürkliplatz in Zürich bestaunt werden. Etwas enttäuscht und hungrig kehrte deshalb die Gruppe später wieder zurück ins Hotel.

Die zweite Gruppe traf sich um 09:20 Uhr in der Hotellobby zur kleinen Hafenrundfahrt, welche einerseits durch die Kanäle der Speicherstadt und andererseits ins weite Hafengelände Hamburgs führte. Der Kapitän lenkte die kleine Barkasse souverän durch die engen Häuserschluchten und nahe an die verankerten Meeresriesen heran. Die Schweizer "Süsswasserkapitäne" staunten über die riesigen Dimensionen des Hafengeländes, der schwimmenden Hotels und Containerträger. Wir freuten uns beim Betrachten der an den Ufern tronenden Prunkbauten. Die Fotos im GCK Album zeigen die Eindrücke von der Hafenrundfahrt.

Vielen Dank dir Willy Villiger für die Initiative und die Organisation der beiden Morgenereignisse.

Begeistert und voll von guten Erinnerungen bestiegen wir um 12:00 Uhr den Bus zum Flughafen. Etwas wehmütig namen wir Abschied von der Hansestadt an der Elbe, denn wir erlebten eine abwechslungsreiche und gute Zeit während den vergangenen acht Tagen.

Mit etwas Verspätung und Turbulenzen unterwegs, jedoch jederzeit sicher, transportierte die Airline Swiss die 21 GCK Senioren wieder zurück in die heimatlichen Gefilde. Die Hamburg Trophy 2016 ist damit definitiv Geschichte. Wir werden damit nur gute und frohe Gedanken verbinden.

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