Tagesberichte

Sonntag, 10. September 2017

Sechseinhalb Stunden Reisezeit ab dem Eintreffen im Flughafen Kloten bis zur Ankunft im Hotel Van Oranje in Noordwijk / Holland mit einer Stunde Flug, einer halben Stunden Busfahrt und fünf Stunden Warten - das haben heute 23 Senior Golfer es GCK geduldig erlebt. Wir sind wohlbehalten in der Unterkunft angekommen,

Die Reisegruppe machte sich heute mit vollem Gepäck auf den Weg zum einwöchigen Golf Event hier an der Küste des Ärmelkanals. Unsere Generäle Roger Marcolin (Voyages) und Jean-Pierre Bozzolo (golftechnische Abteilung) haben das interessante Programm der "Holland - Trophy 2017" zusammengestellt und in einer anmächeligen Broschüre publiziert --> Link zur Broschüre.

Peter Wollschlegel hat wiederum seine professionelle Fotografenausrüstung im Gepäck dabei. Wir alle freuen uns auf seine Bilddokumentation, die der Verfasser dieser Zeilen täglich zusammen mit den Reiseberichten auf dieser Web-Seite publizieren wird.

Leider ist es der Fluggesellschaft Swiss nicht gelungen, alle Koffer der Reisegruppe zeitgerecht nach Amsterdam zu transportieren. Deshalb muss ein Reisender wohl die Nacht ohne seinen gewohnten Nachtanzug und das morgige Turnier in den Kleidern des Vortages in Angriff nehmen.

Um 19:00 Uhr luden die Generäle zum Hauptverlesen mit Apéro in die Lobby unserer Unterkunft ein. Wir lernten Einzelheiten über die bevorstehende Golfwoche kennen und nahmen gute Ratschläge unseres Général de Golf betreffend das golferische Verhalten auf den diese Woche von uns bespielten "Privatclubs" zu Herzen. Ein herzliches Dankeschön ging an Fredy Hottinger für die grosszügige und süffige Apéro Spende.

Der Abend beendete die Truppe mit dem gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Oriento im Hotel. Die Küchencrew offerierte leckere asiatische Gerichte in vier Gängen, welche mehrheitlich die Gaumen der sich eher traditionelle Kost gewohnten Mannen erfreuten.

Zum Anfang

Montag, 11. September 2017

Die Meteorologen prognostizierten für heute ab 12:00 Uhr orkanartige Sturmböen und Regen. Diese Prognosen trafen leider zu! Sie wurden sogar noch ergänzt mit Blitz und Donner.

Pünktlich um 09:30 Uhr machte sich die Reisegruppe glücklich und noch mit viel Sonne im Gesicht per Bus auf zum Koninklijke Haagsche  G&GCC in Wassenaar in der Nähe von Den Haag. Die 18 äusserst anspruchsvollen Spielbahnen dieses Privatclubs liegen in einem auf Sanddünen wachsenden Wald. Jeder, der Links Courses kennt, hat die Berg- und Talspiele mit dem weissen Ball in einem mit Dornenbüschen durchsetzten Gelände bereits einmal erfahren. Genau gleich fühlte sich das heutige Golfspiel an. Wind und Regen forderten zudem von den Spielern eine Sonderleistung und Durchhaltevermögen. Um rund 15:00 Uhr zwangen Blitz und Donner das Management des Clubs zu einem Spielunterbruch bis zum Tagesende mit dem Resultat, dass nur ein Flight unserer Truppe die 18 Löcher fertig spielen konnte.Die Warezeit bis zur Rückfahrt mit dem Bus ins Hotel überbrückten wir mit heissem Irish Coffee, den uns die umsichtige Bedienung des Clubrestaurants in ausreichendem Volumen servierte.

Gut geduscht und in trockenen Kleidern versammelten wir uns um 19:15 Uhr in der Hotelbar zur Rangverkündigung und zum Apéro. Vielen Dank an Christof Selden für die Apéro Spende. 

Unser Général de Golf Jean-Pierre Bozzlo ehrte einerseits die drei Senioren Heikki Poutanen, Jürg Bollag und Holger Heidrich für die tolle Leistung über 18 Löcher und andererseits die Sieger des Wettbewerbs über neun Löcher:

  • Bruttosieger: Heikki Poutanen
  • Nettosierger: Werner Horst
  • Nettozweiter: Josef Dorigo
  • Nettodritter: Toni Bühler

Herzliche Gratulation den erfolgreichen Männern für die tollen Ergebnisse, welche sie auf den hervorragend präparierten Spielbahnen dem Wind und dem Regen abtrotzten!

Zum Nachtessen kämpften wir uns zu Fuss durch kräftige Windböen entlang der Strandpromenade ins Restaurant Fratelli. Dort servierte uns die freundliche Bedienung italienische Köstlichkeiten: Bruschetta, eine Trilogie Teigwaren, gebratenen Fisch oder Rinderfilet sowie eine Variation von Speiseeis. Selbstverständlich ergänzten auserlesene Rebensäfte die Gaumenfreuden. Zur Krönung des Abends meldete sich nochmals ein heftiger Sturm bei der fröhlichen Gesellschaft. Das Nass prasselte nicht nur als Trommelwirbel auf das Dach des Festlokals sondern duschte gleichzeitig die darunter dinierenden GCK Senioren.

Zum Anfang


Dienstag, 12. September 2017

Heute zeigte sich das Wetter von der schöneren Seite. Warmer Sonnenschein, etwas Windböen, ein kurzer Regenguss und angenehme Temperaturen - das waren die Meteo-Highlights des heutigen Dienstags.

Wir spielten 18 Löcher auf dem Platz des privaten Kennemer G&GCC in der Nähe von Haarlem. Da der erste Flight erst um 13:45 Uhr startete konnte die ganze Reisegruppe den Morgen mit Tiefschlaf, Wellness im Hallenbad oder - für harte Männer - Schwimmen in den kalten Meereswellen geniessen.

Kennemer G&GCC besitzt 27 Spielbahnen. 18 davon bespielten wir heute in einem Stabelford Turnier. Die anspruchsvollen Löcher liegen wie am Vortag im Koninklijke Haagsche  G&GCC in einer Dünenlandschaft. Die zum Teil mit garstigem Gestrüpp bewachsenen Räume zwischen den Abschlagsplätzen und den Fairways erforderten lange Hits. Praktisch alle Flights rapportierten, dass sie viel Zeit und Energie beim Suchen verirrter Bälle im hohen Gras und im Gesträuch aufwenden mussten. Dies führte dazu, dass die Mannen im letzten Flight das Clubhaus erst kurz vor dem Eindunkeln um 19.45 erreichten.

Gleichwohl konnte Jean-Pierre vor dem Nachtessen im Clubhaus über gute Turnierergebnisse berichten. Heikki Poutanen stand einmal mehr auf der obersten Treppe der Bruttowertung. Die Nettowertung gewann Werner Horst gefolgt von Toni Bühler und Josef Dorigo. Hendrik Prikken konnte den Preis aus der Nearest to the Pin Competition entgegennehmen. Herzliche Gratulation den erfolgreichen Golfern.

Im Anschluss an die Rangverkündigung servierte uns die Crew des Golf Restaurants in Kennemer Köstlichkeiten aus der eigenen Küche. Wir genossen rohen Tunfisch, Zanderfilet, gerolltes Kalbfleisch, holländische Pommes mit Majo und Quarkkuchen. Selbstverständilch sorgte unser Générale des Voyages für ausreichend Flüssigkeit in der Form von weissem und rotem Rebensaft.

Froh gelaunt und müde setzten wir uns dann um 22:00 Uhr in den Bus, der die Reisegruppe sicher und in rasener Fahrt zurück ins Hotel brachte. Manch einer täurmte bereits nach kurzer Zeit von seinen erfolgreichen Schlägen mit dem weissen Ball und von seinen verpassten Chancen!

Der heutige Tag bescherte Bruno Iten und Josef Steiner mit etwas Besonderem. Bruno konnte seinen 68. Geburtstag bei voller Frische und Gesundheit feiern. Josef erinnerte sich, leider ohne seine Frau Gipsy, an seinen Hochzeitstag. Beiden graulierten wir herzlich zu den Jubiläen verbunden mit den besten Wünschen für die kommenden 365 Tage. Vielen Dank dir Bruno für deine grosszügige Einladung zum Apéro heute Abend. 

Zum Anfang

Mittwoch, 13. September 2017

Der Wind wütete heute mit einer Grundgeschwindigkeit von 79 km/h über die Dünen des Noordwijkse GC. Böenspitzen brachten es sogar auf über 100 km/h. In diesem Orkan spielten wir heute Golf. Für jeden war die windige Angelegenheit eine ausgezeichnete Erfahrung, galt es doch auch in ungünstigen Situationen die Balance zu halten, den Ball richtig zu treffen und dessen Flug mit und gegen den Wind präzis einzuschätzen. Eine besondere Herausforderung stellte uns das Wetter beim Spiel auf den Greens: Einmal platzierte Bälle trieben die Böen munter vor sich her, Puts gegen den Wind waren unberechenbar und die Putlinie verschob sich von einem Augenblick auf den andern. Zum Glück liessen die am Himmel vorwärtstreibenden Wolken viel Sonnenlicht durch, so dass Wärme die klammen Glieder geschmeidig halten konnte.

Gut verpackt in Wintermützen und Regenbekleidung beendeten elf "Finisher" alle 18 Spielbahnen des grosszügig angelegten und herausfordernden Golfplatzes. Die Rangliste zeigte die folgenden "harten Kerle" auf dem Gewinnerpodest: Der Bruttosieger war einmal mehr Heikki Poutanen. Die Preise für die Nettowertung gingen an Toni Bühler (erster Rang), Peter Wollschlegel (zweiter Rang) und an Raoul Bussmann (dritter Rang). Raoul konnte auch den Preis als Sieger für die Nearest to the Pin Competition entgegennehmen. Herzliche Gratulation den ausgezeichneten und windbeständigen Golfern!

Zurück im Hotel und nach einer heissen Dusche traf sich die Reisegruppe in der Hotelbar zum Apéro, den Heikki Poutanen grosszügig sponserte. Heikki, vielen Dank für die nicht gerade jugendfreien Getränke und deine Gastfreundschaft.

Zum Nachtessen erwartete uns die Crew des Restaurants "T Elfde Gebod* (zum elften Gebot). Zur Auswal standen Meeresfrüchte, Ziegenkäse oder Tomatensuppe als Vorspeise, Fleisch, Fisch oder Vegi als Hauptgang sowie Gebrannte Crème, Käse oder Schokolade zum Dessert.

Mit intensiven Gesprächen, gespickt mit viel Golferlatain aus dem heutigen Tag und durch mehrfaches Absingen des Hits "Eviva Espana" beendeten wir Senioren des GCK den geselligen Abend.

Zum Anfang


Donnerstag, 14. September 2017

Nach drei Tagen mit Golfstrapazen entschieden sich heute einige Senioren der Reisegruppe für einen golffreien Ruhetag. 13 Spieler setzten sich mit ihrem Gepäck um 08:00 Uhr in den Bus für den 45 Minuten Transfer zum Haarlemmeersche Golfclub. Wie man uns orientierte, liegt der Platz hinter den Deichen im Landesinnern rund drei Meter unter dem Meeresspiegel. Wir trafen ebene Fairways, ondulierte Greens, etwas Wald und viel Wasser an.

Die Golfrunde begann vielversprechend mit säuselnden Winden und Sonnenschein. Wir freuten uns jedoch zu früh auf eine trockene Runde. Nach sechs Löchern drehte der Wind, dunkle Wolken verfinsterten den Himmel und die Temperatur sank empfindlich. Allmählich setzte der Regen ein - vorerst einige Löcher mit Niesel und dann goss es aus Kübeln für den Rest der Runde. "Gut geduscht" erreichten wir nach rund fünf Stunden das Clubhaus, wo wir ausgiebig mit Irish Coffee die eingefrohrenen Geister wieder zum Leben erweckten.

Nach einer ausgiebigen Ruhepause und persönlicher Retablierung traf sich die Truppe um 19:00 Uhr zum Apéro in der Hotelbar. Die diversen "Wässerlein", welche die Senioren für ihren Vorabendgenuss aussuchten, sponserte spontan Roman Stalder. Dir Roman herzlichen Dank für deine Grosszügigkeit.

Die Rangliste aus dem heutigen Regen-Turnier fiel kurz aus. Gleichwohl konnten unsere Generäle die volle Pallette an Preisen und Geschenken an den Mann bringen: Bruttosieger wurde Heikki Poutanen. Der Nettosieg ging an Peter Wollschlegel. Den Platz des Nettozweiten erreichte Jean-Pierre Bozzolo und auf dem dritten Nettorang platzierte sich Pius Ruckstuhl. Den Preis aus der Nearest to the Pin Competition überreichte unser Généeral des Voyages Roger Marcolin an Jean-Pierre Bozzolo. Gratulation den erfolgreichen Golfern und den übrigen "Finishern" der 18 Löcher für ihren Durchhaltewillen und die ansehnlichen Resultate.

Zum gemeinsamen Nachtessen dislozierte die Reisegruppe ins Restaurant Beach Club, das direkt an der Wasserfront einen wundervollen Blick über die tobenden Wellen gewährte. Die Speisekarte bot eine Auswahl zwischen Cesar Salad mit Shrimps oder Vitello Tonnato als Vorspeise, Fisch, Rinderfilet oder Nudeln als Hauptgang und Crème Brûlée, Tiramisu oder Käse zum Dessert. Auch an diesem Abend überzeugten uns die Küchenkunst und der aufmerksame und speditive Service. Auch hier besten Dank und Gratulation dem Küchenteam und den guten Geistern im Speisesaal. Wir genossen den geselligen Abend mit viel Freude und Witz.

Zum Anfang

Freitag, 15. September 2017

Wie gestern der Haarlemmeersche Golfclub, liegen auch die 18 Spielbahnen des GC Houtrak rund 3 Meter unter dem Meeresspiegel. Es erstaunt daher nicht, dass die Regenfälle der vergangenen Tage überall auf dem Terrain lagen. Wir, d.h. 20 Senioren Golfer, fröhnten heute in Houtrak ihrem Hobby. Wir erlebten lange und ungemähte Fairways, schnelle Greens, tiefe Bunker und viel Wasser (auf dem Gelände, in den Bunkern und in den Teichen). Der nasse Platz erlaubte keine Carts. Die Ausrüstung musste deshalb entweder getragen oder auf Trolleys durch das Gelände geschleppt werden. Die Bälle rollten nur auf den Greens. Sonst war der Ball jeden Meter mit den Schlägern vorwärts zu bewegen.

Das Wetter hellte sich erst kurz nach dem Start auf. Vorher leerten sich die Wolken nochmals intensiv aus. Jeder benötigte daher eine besonders grosse Portion Selbstmotivation um mit dem Golfspiel überhaupt zu beginnen. Belohnt wurden dann die Mutigen mit warmem Sonnenschein, wenig Wind und mit einer Sondervorstellung der Luftfahrtindustrie. Der Platz des GC Houtrak lag nämlich unter dem heutigen Anflugweg auf den Amsterdamer Flughafen. Rund alle 45 Sekunden liess sich eine landende Maschine mit gedrosselten Motoren im Himmel über den Spielbahnen bestaunen. Während der Golfrunde führte uns die nationale Fluggesellschaft KLM ihre ganze Flotte vor! Wir werden bestimmt die Ruhe auf Grossarni wieder voll geniessen!

Jean-Pierre meinte während der abendlichen Rangverkündigung: "Heute wurden wir von unten nässer als von oben." Heute wurde gut gespielt. Den ersten Bruttorang errang Heikki Poutanen. Er dürfte damit einen langjährigen Rekord aufgestellt haben. Noch nie hat ein Turnierteilnehmer während einer achttätigen Reise der GCK Senioren an fünf aufeinander folgenden Turnieren den ersten Platz der Bruttowertung belegt. Auf dem ersten Nettorang platzierte sich unser Holländer Hendrik Prikken. Auf dem zweiten Nettorang finden wir Peter Wollschlegel und auf dem dritten Nettorang Werner Horst. Die Nearest to the Pin Competition entschied Lukas Marbacher für sich. Herzliche Gratulation für die Erfolge!

Das Nachtessen genossen wir im Hotel bzw. im Restaurant Steakhouse De Harmonie. Auf dem Speisezettel standen Carpaccio vom Rind, Shrimp Coctail oder Zwiebelsuppe zur Vorspeise. Zum Hauptgang wählten wir Salm, Gockel oder Rump Steak. Auch zum Dessert standen drei Speisen zur Auswahl.Wir assen an eng gedeckten Tischen. Der Kochherd, der im Lokal in Aktion war, liess intensive Düfte aufsteigen. Deshalb war gutes "Auslüften" der Kleider nach dem Verlassen des Lokals nötig.

Übrigens: Den heutigen Apéro offerierte Josef Dorigo. Dir, Josef, herzlichen Dank für deine Grosszügigkeit.

Zum Anfang

  • Warten auf den Bus nach absolvierter Golfrunde
  • Der Hund dein Freund

Samstag, 16. September 2017

Der heutige Tag war der golferische Höhepunkt unserer Herbstreise nach Holland. Wir spielten 18 Löcher des Golfplatzes "The International". Der relativ neue Platz ist bestimmt die Nr. 1 in Holland. Die "Ahnengallerie" im Clubhaus erzählte Geschichten wichtiger PGA-Turniere, welche regelmässig hier standfanden. Nach unserer Ankunft begrüsste uns äusserst professionelles Personal im gestylten Clubhaus. Jeder Spieler unserer Gruppe fand in der Garderobe mit Kaffeebar den mit seinem Namen beschrifteten abschliessbaren Schrank. Für das Frischmachen nach der Runde fehlte nichts. Das mit vielen Lederpolstern bestückte Restaurant besuchten wir mit grossem Respekt.

Die 18 sehr anspruchsvollen, langen und gut gepflegten Spielbahnen lagen in einem hügeligen, einem Links Course nachgebildeten Gelände. Tiefe und zahlreiche Bunker sowie tückische Wasserhindernisse säumten bzw. querten die Fairways. Hügel und Schieflagen erschwerten die Golferarbeit auf den grossen Greens, welche sich durchwegs hinter einer imposanten Bunkerlandschaft versteckten. Hinzu kam erschwerend der nasse Boden mit vielen Stellen von temporärem Wasser, der Zusatzdistanzen durch das Ausrollen der Bälle verhinderte. Der Platz ist bei dieser Nässe für die top Golferelite ausgelegt. Freizeitgolfer wie der Schreibende fanden sich praktisch an jedem Loch an der Grenze des eigenen Könnens!

Als Nachteil empfanden wir die auf dem Amsterdamer Flughafen landenden Flugzeuge, welche in hoher Frequenz auf den ersten neun Löchern knapp über unsere Köpfe hinweg brausten. Mit wenig Freude atmeten wir die intensiven Abgase der Flugmaschinen ein.

Die Wettergötter drehten nach den intensiven Regenfällen zu Beginn des Tages den Wasserhahn zu, so dass die meisten Flights praktisch trocken die Runde abschliessen konnten.

Die heutige grosse Herausforderung meisterten die Mannen auf der Siegertreppe souverän: Der Preis für den Bruttosieger ging an Heikki Poutanen, der damit die historisch einmalige Marke von sechs Bruttosiegen in sechs aufeinander folgenden Turnieren auf das höchste Nieveau setzte. Auf der Nettotreppe platzierten sich Henk Prikken im ersten Rang, Peter Wollschlegel im zweiten Rang und Christof Selden im dritten Rang. Den Preis für die Nearest to the Pin Competition konnte Thomas Hodel entgegennehmen. Herzliche Gratulation den stolzen Gewinnern!

Das heutige Turnier bildete den golferischen Abschluss der diesjährigen Holland Trophy. Wir spielten während der Woche sechs Stableford Turniere auf sechs verschiedenen Plätzen. Vier der sechs Resultate zählten zur Wochenwertung. Diese führte brutto Heikki Poutanen an. Auf der netto Wochenrangliste stand zuoberst Werner Horst. Mit Stolz konnte er den von Josef Dorigo gestifteten Siegerpokal entgegennehmen. Den zweiten Platz der Wochenrangliste errang Toni Bühler. Den dritten Platz belegte Peter Wollschlegel. Herzliche Gratulation den Preisträgern der Wochenwertung. Sie bewiesen mit ihren golfersichen Leistungen Konstanz und Durchhaltevermögen!

Das Abschlussturnier einer Golfwoche bot auch Gelegenheit zum Dank. Vorerst dankte die Reisegruppe unserem Général des Voyages Roger Marcolin für die perfekt organisierte Reise. Er war bekanntlich, mit Ausnahme des Wetters, für unser Wohl verantwortlich. Roger trat mit dieser Reise vom Amt als Général des Voyages zurück. In der Laudatio an den geehrten Roger schaute Holger Heidrich zurück auf das Werk des Reiseleiters und würdigte seine Arbeit. In den Jahren 2003 bis 2017 stand Roger insgesamt 43 Senioren Reisen vor. Mit seiner Ruhe und mit viel Überblick meisterte er viele schwierige Situationen. Er formte mit seiner Ausstrahlung aus den GCK Senioren eine Disziplinierte Gruppe. Roger, wir bedauern alle deinen Rücktritt sehr. Wir verstehen aber auch, dass du zukünftig die Senioren Reisen als Teilnehmer geniessen möchtest. Vielen herzlichen Dank für alles, was du für die GCK Senioren geleistet hast und den guten Geist, den du immer wieder in unserer Truppe gefördert hast. Bis ein neuer Général des Voyages nominiert ist, übernimmt Jean-Pierre Bozzolo diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Aufgabe als Général de Golf.

Ein grosses Dankeschön ging auch an den Général de Golf Jean-Pierre Bozzolo. Als technischer Direktor der Reisegruppe hat er alle Turniere perfekt organisiert und ausgewertet.

Die Reiseteilnehmer und die Angehörigen zu Hause dankten herzlich Peter Wollschlegel für die Bilddokumente aus der Holland Trophy 2017. Mit seinem geübten Auge hat er die vielen Erlebnisse festgehalten.

Vielen Dank auch den Sponsoren für die Apéros, die Turnierpreise und den Wochenpokal. Genannt werden hier Jürg Bollag, Jean-Pierre Bozzolo, Josef Donauer, Josef Dorigo, Werner Horst, Fredy Hottinger, Bruno Iten, Roger Marcolin, Heikki Poutanen, Christof Selden, Roman Stalder und Josef Steiner. Übrigens, den heutigen Apéro riche sponserte Werner Horst. Dir Werner herzlichen Dank für deine Grosszügigkeit.

Die in Galauniform gekleideten GCK Senioren versammelte sich im Hotel nach dem Apéro im Restaurant Dutch zum gemeinsamen Abschluss-Nachtessen. Die Speisekarte pries heute die folgenden Köstlichkeiten zum Genuss an: Carpaccio vom Rind oder Fisch/Meeresfrüchteteller zur Vorspeise, Fisch oder Kalbsentrecote zum Hauptgang und Chocolade oder Käse zum Dessert. Bis spät abends genossen wir die Köstlichkeiten, welche von einem aufmerksamen Service Team kredenzt wurden.

Zum Anfang

Sonntag, 17. September 2017

Tagwacht um 05:30 Uhr, Koffern packen, beim Hotelschalter auschecken und Frühstück geniessen - das war das Programm bis zur Abfahrt des Cars um 07:00 Uhr. Wie gewohnt, war die ganze Reisegruppe pünktlich zur Rückreise nach Zürich breit.

Mit noch etwas Schlaf in den Augen liessen wir uns vom Chauffeur durch den frühen Morgen zum Airport Schipol transportieren. Geheimnisvolle Nebel lagen über dem flachen Land und die Sonne stieg rotleuchtend aus dem Horizont. Wir erlebten eine Morgenstimmung vom Feinsten. Nach dem Check in und einer ausgedehnten Sicherheitskontrolle stand dem Rückflug mit der Swiss nichts mehr im Wege.

Mit vielen guten Erfahrungen denken wir gerne zurück an die acht Tage der Holland Trophy 2017. Die professionell organisierte Reise, die tolle Kameradschaft, die wundervollen Golfplätze und die vorzügliche Verpflegung lassen uns noch lange an das Ereignis zurückdenken. Werner Horst meinte beim Frühstück: "Nach diesen acht Tagen habe auch ich mich überzeugen lassen, dass das Golfspiel bei Regen und Sturm möglich ist und sogar - in Ausnahmefällen - Freude bereiten kann." Nässe von oben und unten hatten wir wirklich genügend!

Mit diesen Zeilen beende ich meine Berichterstattung über die Holland Trophy 2017 der GCK Senioren. Vielen Dank den Leserinnen und Lesern für das Interesse am Text und an den Bildern.

Lukas Marbacher

Zum Anfang