Vögel füttern - Ja oder Nein?

27. 06. 2012

Der Winter naht und die Frage Vögel füttern ja oder nein. Die Fachleute sagen, dass die Vögel Wildtiere sind und für den Winter gerüstet. Viele Vögel fliegen in den sonnigen Süden, es bleiben also nur wenige zurück, allerdings kriegen wir auch Besuch aus dem Norden (Bergfinken, Seidenschwänze). Aber was fressen sie in der Natur? Wir Menschen sind bereits mit dem Aufräumen der Gärten beschäftigt, kein Blatt darf liegenbleiben, so manches Insekt landet mit dem Schnitt der Büsche in der Grünabfuhr oder im Häcksler. Die Beerenbüsche wie Schwarzdorn, Pfaffenhütchen, gemeiner Schneeball oder Kornelkirsche sind selten in den Gärten zu finden. Sie wären aber mit ihren Früchten genau das was für die Vögel wichtig wäre. Ast- und Laubhaufen an einer Ecke im Garten liegen zu lassen für die Insekten, also ein bisschen „Unordnung“ zu gestatten und auch die Gartenpflege ins neue Jahr zu verschieben. Vogelfutter ist letztendlich Samen welche Menschen gesammelt haben und wie wir wissen auch unliebsame Körner beinhalten können. (Ambrosia) Trotzdem gibt es nichts Schöneres als Vögel am Futterbrett zu beobachten. Allgemein gilt nur bei geschlossener Schneedecke zu füttern.

 

Nistkastenkontrolle 2012

27. 06. 2012

Seit nunmehr 4 Jahren kontrolliere ich die von mir aufgehängten Nistkasten. Alle 12 waren besetzt von Meisenarten, Kleiber und Sperlingen. Welche Vogelart es jeweils ist, kann man am Nestbau erkennen. Es finden sich auch unbebrütete Eier oder tote Jungvögel. Der Grund ist meistens, dass einer oder beide Altvögel nicht mehr füttern, weil sie selbst umgekommen sind. Die drei Spezialkasten für den Gartenrotschwanz und die Mauersegler sowie für die Fledermäuse sind leider auch dieses Jahr leer geblieben. Der Gartenrotschwanz (nicht zu verwechseln mit dem Hausrotschwanz) ist ein Spezialist der Obstgärten. Er gilt als Zeiger, mit ihm ist das Umfeld in Ordnung (als Spezialist hat er nur ein kleines Spektrum sich veränderten Gegebenheiten anzupassen). Vom Vogelschutz Küssnacht wissen wir, dass er in unserer Gegend noch vor einigen Jahren vorhanden war und so hoffe ich weiter.

 

Leider doch kein Segelfalter.

27. 06. 2012

Aus dem Segelfalter, über den ich im letzten Bericht mit viel Freude geschrieben habe, wird nun leider ein Schwalbenschwanz. Frau Marthaler, welche die Schmetterlinge kontrolliert, hat das Foto von unserem Greenkeeper nochmals angeschaut und auf den Fehler aufmerksam gemacht.

Der Schwalbenschwanz ist auch als Rüebliraupe bekannt, gerne findet man sie auch am Fenchelkraut (alle welche einen Gemüsegarten haben kennen die Raupe). In der Literatur findet man aber auch die kleine Bibernelle und die wilde Möhre als Futterpflanze angegeben. Der Schmetterling ist ein Binnenwanderer. Er ist als guter Flieger ausser in Gärten auch in Wiesen, an Waldrändern und in Feuchtgebieten anzutreffen.

 

Die europäische Honigbiene (apis mellifera)

27. 06. 2012

Es ist Herbst - Aepfel, Birnen, Zwetschgen werden geerntet. Das es die Früchte gibt, verdanken wir der Biene. Rund 70% aller Nutz-und Wildpflanzen werden von ihr bestäubt. Aus oekonomischer Sicht ist die Biene die viertwichtigste Nutztierart. Die Bestäubungsleistung  von Obst und Beeren wird auf 300 Millionen Franken beziffert. Wir alle kennen am Loch 9 das kleine Häuschen, indem Christa Schuler ihre Imkerei betreibt. Die Anzahl der Imker geht zurück. Ausserdem machen die Umweltbelastung, Pestizide, Insektizide und die Varroamilbe die Arbeit nicht leichter. Freuen wir uns, dass Christa die Imkerei liebt. Herzlichen Dank.

Das Mauswiesel

27. 06. 2012

Das Mauswiesel scheint sich auf dem Golfplatz wohl zu fühlen. Gestern konnte ich es kurz am Loch 16 sehen. So flink wie ein Wiesel war es denn auch gleich wieder weg!

Nach 35 Tagen Tragzeit im Spätsommer bringt das Weibchen durchschnittlich 5 Junge zur Welt, die nach 1 Jahr geschlechtsreif sind und 5-7 Jahre alt werden. Die „Figur“ des Mauswiesels lässt es zu, dass es bis in die hintersten Mauselöcher kriechen kann und sich zur Hauptsache von Mäusen ernährt. Es gehört zur Familie der Marder. In höher gelegenen Gegenden wird das Mauswiesel im Winter weiss, bei uns bleibt es weiss am Bauch und braun auf der Oberseite. In der Schweiz ist das Mauswiesel selten. Es braucht Steinhaufen, Röhren, Hecken, Asthaufen wo es sich verstecken, aber auch Vorräte zulegen kann. 

 

Bedrohte Sträucher: der Buchsbaumzünsler

02. 06. 2012

Bedrohte Sträucher: der Buchsbaumzünsler er ist ein Neozon, das heisst er gehört nicht in unsere Breitengrade,  hat daher keine Feinde die ihn in Grenzen halten würden, wie das bei vor Ort gewachsenen Pflanzen und Tieren der Fall ist.

Der Buchsbaumzünsler ist in Japan, China, Korea zuhause und in Europa eingeschleppt durch den Pflanzenhandel. (die chinesischen Pflanzen sind billiger!) Seit 2007 wird er in der Schweiz beobachtet.

Lebensweise: Die Falter leben ca. 8 Tage in der Nähe der Buchsbäume und zur Eiablage suchen sie sich gezielt die Buchsbäume. Die Raupen halten sich in Kammern auf, die durch Formen und Verkleben von Blättern entstehen. Die Raupe nutzt ihre Fähigkeit Fäden zu erzeugen zum Verkleben der Blätter aber auch bei der Flucht um sich an einem Faden herabzulassen. Die Raupen der letzten Eiablage des Jahres überwintern in Kokons zwischen den Blättern oder in Ritzen in der Nähe der Pflanzen. In Mitteleuropa ab Mitte März bis Anfang April (ab 7°) durchlaufen die Raupen bis zur Verpuppung 6-7 Larvenstadien und verursachen Kahlfrass an verschiedenen Buchsbaum- Arten. In Europa bildet er je nach Witterung und Temperatur mindestens 2 Generationen.

Bekämpfung: Spritzmittel (Delphin ist das Nützling schonenste Produkt ) Sollte direkt und mit möglichst viel Druck angewendet  und nach 3 Wochen wiederholt werden. Wenn in einem einzigen Garten nicht gespritzt wird beginnt das Problem im nächsten Jahr von neuem.

 

Gewöhnlicher Froschlöffel

27. 06. 2012

Gewöhnlicher Froschlöffel (alisma plantago aquatica) Er ist mit 4 Unterarten nahezu weltweit verbreitet. Die Wuchshöhe beträgt 20-100cm, er bevorzugt seichtes Wasser an sonnigen Teichen mit nährstoffreichen Schlammböden. Die Blütezeit ist Juni bis September. Aus den unscheinbaren Blüten entwickeln sich Nüsse, diese können über mehrere Tage schwimmen, sinken danach ab und tragen so zur Verbreitung der Pflanze bei. Der deutsche Name stammt von der Form der Blätter und vom Standort (bei den Fröschen) ab. Zu sehen am Loch 6.

Schmetterlings-Zählung

27. 06. 2012

Die Zählung der Schmetterlinge erfolgt über längere Zeitabstände. Erst im nächsten Jahr werden  Resultate erfolgen. Eine Zählung mit späterer Erfolgskontrolle ist Grundlage für die Erfassung der Artenvielfalt. Ei- Raupenstadium und schliesslich der Schmetterling selbst benötigen Wochen, Monate und einige sogar Jahre für ihre Entwicklung. Sehr viele Raupen, aber auch Schmetterlinge  überwintern und halten Winterschlaf. Es ist entscheidend wie Wiesen bewirtschaftet werden, welche Büsche in Hecken gepflanzt sind und wann sie geschnitten werden, was für Bäume im Wald stehen. (Weichholzarten) Nicht die Schönheit soll die Grundlage der Bewirtschaftung sein, sondern die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen. Warum? Die biologische Vielfalt an Pflanzen und Tieren (Biodiversität) bildet die Lebensversicherung für unsere menschliche Existenz. Nur mit einer  intakten Vielfalt kann die Natur ihre umfassenden Leistungen für den Wasserhaushalt, die Bodenfruchtbarkeit und den Klimaschutz erbringen.

Fetthenne

27. 06. 2012

Die Fetthenne (Sedum) aus der Familie der Dickblattgewächse, der Unterfamilie Semperviviodae. Es sind 420 Arten bekannt, die Meisten davon kommen  in den gemässigten Zonen auf der nördlichen Halbkugel vor. Hier ein Beispiel des Mauerpfeffers. Der deutsche Name bezieht sich einerseits  auf den scharfen Geschmack andererseits auf ihren Standort an Mauern. (Abschlag Damen 15, Green 16). Die Pflanze enthält ein giftiges Alkaloid.

Der Fingerhut

27. 06. 2012

Der Fingerhut (digitalis purpurea) blüht am linken Waldrand von Fairway 8.
Der Name bezieht sich auf die Blütenform. Die Blütezeit ist Juni bis August. Es handelt sich um eine 2jährige Pflanze: das heisst erst im zweiten Jahr wächst ein bis zu 150cm hoher Spross mit den Blüten. In der Regel sind sie rosa, seltener weiss. Bestäubt werden kann der Fingerhut nur von Hummeln. Kleinere Insekten  begegnen sog. Sperrhaaren, dies macht es ihnen schwierig zu landen. Der Fingerhut ist ein Wind- und Tierstreuer. Seit dem 16 Jahrhundert  ist er als Zierpflanze in den Gärten. Er blüht gesellig auf Kahlschlägen, liebt sauren, lockeren, humusreichen Boden, steht gern sonnig bis halbschattig. Er ist hochgiftig und wurde 2007 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
Medizin: Digitalis wird zur Stärkung von Herzinsuffizienz angewendet und wirkt harntreibend.

Orchideen

27. 06. 2012

Das Knabenkraut blüht wieder am Abschlag 8. Es dürfte sich um das Dactylorhiza traunsteineri handeln benannt nach dem Entdecker. Unsere Orchideen wachsen alle aus der Erde, im Gegensatz zu den im Laden angebotenen. Orchideen sind Spezialisten und ihre Entwicklung ist komplex. Der winzige Same muss auf die geeignete Unterlage treffen genügend Feuchtigkeit erhalten, sowie auf kleine Pilze treffen welche in verfaulenden Pflanzenteilen leben. Diese „Ammenpilze“ nisten sich in die kleine Keimpflanze ein und versorgen sie mit organischen Verbindungen und bestimmten Wirkstoffen. Eine Orchidee auszugraben und zuhause einzupflanzen wird scheitern.

Ackerhummel

02. 06. 2012

Ackerhummel (Bombus). In der Schweiz sind 40 Arten bekannt. Sie gehören zu den Bienen und zeigen, wie die Bienen, Sozial-Verhalten. Das dichte Haarkleid und die Fähigkeit sich durch Muskelzittern aufzuwärmen, machen es möglich, dass eine Hummel-Königin bei nur 2 Grad ausfliegen kann. Es sind Arten bekannt, die nur 880 km vom Nordpol entfernt leben. Nahrung: alle Taubnesselarten sind favorisiert. Der Rüssel ist 2cm lang, somit erreicht sie konkurrenzlos den tief versteckten Nektar. Lebensweise: Eine trockene Höhle in der Erde, (z.B. Mausloch), vorwiegend an Nord-West- Böschungen. Darin baut sie eine Kugel aus Blättern, Moos und Tierhaaren, mit 5 cm Durchmesser und mit Oeffnung. Für Schlechtwetter ist ein kleiner Teil als Futter in der Kugel reserviert, die restliche Kugel ist für die ca. 12 Eier, welche sie mit ihrer behaarten Unterseite bebrütet (34°). Hummeln können stechen, jedoch nur wenn sie körperlich bedrängt werden.

Brütendes Blesshuhn

18. 05. 2012

Brütendes Blesshuhn am Loch 15. Das Gelege besteht normalerweise aus 5-10 Eiern und wird etwa 24 Tage bebrütet. Die Jungen kommen mit einer roten Blesse auf die Welt, im Gegensatz zu den Altvögeln. Mit 8 Wochen sind die Jungvögel flugfähig. Wasservögel schwimmen auf dem Wasser, weil ihr Gefieder zwischen den Federn viel Luft einschliesst. Die Oberfläche des Gefieders bildet eine wasserabstossende Schicht, wegen der besonderen Struktur der Federn, aber auch weil die Federn durch das Sekret der Bürzeldrüse wasserabstossend sind.

Federwachstum: als erstes bildet sich ein dunkler Stumpf aus der Haut, der Blutkiel. Der Federkeim ist stark durchblutet und steckt in einer schützenden Hornhülle (Federscheide) und gleicht einem oben verschlossenen Röhrchen. Das Wachstum findet nur an der Federbasis statt, einem Ring von Zellen die sich ständig teilen, und neues Material nach oben schieben. Oberhalb der Wachstumszone differenziert sich das Zellmaterial in Schaft, Aeste und Strahlen aus. Sobald diese Differenzierung abgeschlossen ist, wird das Röhrchen-Dach durchstossen und entfaltet sich (Pinselstadium). Das Wachstum in der Federbasis stellt ihre Tätigkeit ein. Die Feder ist jetzt ein unbelebtes Gebilde, das in der Haut verankert ist. Beim nächsten Federwechsel (Mauser) wird die Wachstumszone wieder aktiv und neue Federn werden wachsen.

Mythologie: Bei den Aegyptern wurde die „Seele“ des Verstorbenen gewogen. Blieb die Feder in der Waage, so war keine Sünde nachzuweisen. Deshalb stand die Feder für Wahrheit.

Grünspecht (Picus viridis)

 

Spechte sind die Zimmermänner des Waldes. Sie sind auf kränkelnde Bäume oder totes Holz im Wald angewiesen. Auf Grund der unterschiedlichen Resonanz beim Abklopfen des Baumstammes kann der Specht erkennen wo er seine Höhle zimmern kann. Der Durchmesser des Baumes muss 40cm betragen damit die Vögel ausreichend Platz haben, daher ist ein solcher Baum ca. 100 Jahre alt. Bevorzugt werden Buchen und Tannen. Alle 3-6 Jahre werden neue Höhlen gebaut, die Vögel unterscheiden Brut- und Schlafhöhlen. Diese Höhlen sind begehrt, Hohltauben, Käuze, Meisenarten, Kleiber, Trauerschnäpper, Fledermäuse, Baummarder, Siebenschläfer sogar gewisse Enten sind abhängig von diesen Höhlen. Man rechnet mit 60 Nachmietern.

Auf dem Golfplatz ist jetzt häufig der Grünspecht (picus viridis) zu hören. Er gehört zu den Erdspechten, da er auf der Wiese hocken kann und in der Erde  Ameisen herauspickt, seine Leibspeise. Die Spechte sind in verschiedener Hinsicht interessante Vögel und unterscheiden sich von andern Vögeln. Ihr Flug ist wellenförmig. Sie besitzen einen Stützschwanz und beim Gefieder-Wechsel (Mauser) werden daher zuerst die äusseren Federn des Schwanzes gewechselt, damit die stärksten in der Mitte die Stützung beibehalten. Dies ist genau die umgekehrte Reihenfolge aller andern Vögel. Die interessanteste Frage ist wohl: warum bekommen Spechte keine Kopfschmerzen? Die Evolution hat sie mit einem Stossdämpfersystem versehen. Dies sind Muskeln welche sich entgegen der Schlagrichtung des Schnabels vorspannen lassen. Diese Muskeln fangen die Stosswellen ab und dienen als natürliche Federung. Die Zunge der Spechte kann um das 4-fache herausgestreckt werden, ausserdem ist sie mit Widerhacken versehen um in tiefen Löchern Insekten und Ameisen zu finden. Um die Kraft zum Hämmern überhaupt aufwenden zu können braucht es starke Halsmuskulatur.

Auf dem Video oben hört man zuerst das Männchen rufen. Danach sieht man das Weibchen die Nahrung hervor würgen und füttern. Der Stützschwanz kann gut beobachtet werden.

      

 

 

Familien-Exkursion «Wildgemüse suchen und zubereiten»

Wer hat schon einmal einem Hasen zugeschaut, wenn er ein Löwenzahnblatt mümmelt? Das sieht total genüsslich aus und man denkt sich: "Das kann ja nur gut sein, das möchte ich auch probieren." Und genau das machen wir! Wir spazieren durch die Natur, die aus dem Winterschlaf erwacht und pflücken Gänseblümchen, Bärlauch, Brennesseln oder Löwenzahn und kosten diese. Aber oha: Unser Gaumen unterscheidet sich vom Hasengaumen. Damit Bärlauch und Giersch geniessbar werden, braucht es noch ein paar Tricks und Kniffs, wie zum Beispiel etwas Käse um den Bärlauch herum. Zurück auf der Galegge bereiten wir uns so einen überraschenden Zvieri zu.

Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis)

Es kommt ebenfalls auf lehmigen, nährstoffreichen Böden vor. Das bis 30cm hohe rosa bis lila Kraut blüht von April bis Juni. Der deutsche Name rührt von der Schaumzikade, die Saft aus dem Stängel saugt,  der durch die Atemluft schaumig aufgetrieben wird.  Als Heilkraut enthält das Kraut Bitterstoffe, Senföl, ätherisches Oel. Verwendet wird es als Wildgemüse für Salate, Quarkspeisen, Brotaufstriche. Sammeln: blühendes Kraut

 

 

Wildkräuterquark

Kriechender Günsel (Ajuga reptans)

Es sind mehrere Arten bekannt. Sie bevorzugen lehmige, nährstoffreiche Böden. Der Günsel  kann auch im Garten als Bodendecker verwendet werden. Die Blütezeit ist April bis Juli, bestäubt werden die Blüten durch Bienen und Hummeln und die Samen werden durch Ameisen verbreitet. Der Günsel ist eine alte Heilpflanze, der griechische Name, „Gliederschwach“ deutet auf die  frühere Gichtanwendung. Die Gerbstoffe beeinflussen aber die Verdauung und hemmen Entzündungen im Mund. Blätter, Blüten und Stängel können als Salat verwendet werden.

   

   

Vogel des Jahres 2012

Zaunkönig Er ist der Vogel des Jahres 2012. Er wiegt gerade mal 8,5 Gramm, ist unser zweitkleinster Vogel mit einer Stimme die bis 90 Dezibel betragen kann. Das bedeutet, dass man ihn 500 Meter weit hört. Sein Name bezieht sich auf seine Grösse und sein Verhalten. Er liebt das Unterholz, Dickicht (Asthaufen) und macht kugelige Nester in Bodennähe. Seine Partnerin wählt ein Nest aus, die Begattung findet statt, aber dann verlässt er sie und seine Brut.
Jetzt beginnt die hohe Zeit (Hochzeit) der Vögel. Der Gesang dient in erster Linie der Partnersuche aber auch den andern Sängern klar zu machen hier ist schon besetzt. Zu hören sind zum Beispiel die Amsel, der Grünspecht.

   

   

Teich Loch 6

09. 04. 2012

Teich am Loch 6 Hier schwimmen tellerartige Teppiche im Wasser. Dies sind die Reste der Grasfrosch-Laichballen. Etwa 60 Paare haben sich hier zum Laichen getroffen und somit 60 Laichballen produziert. Dies sind etwa 120000 Eier, welche neben dem Ueberleben der Froschpopulationen auch noch Bergmolche ernähren müssen. Normalerweise suchen sich die Frösche fischfreie Gewässer aus, oder legen die Ballen in Ufernähe ins Gras (Grasfrosch), da der Wasserstand im Frühjahr durch das Schmelzwasser gewöhnlich höher ist. Bei Fischen im Teich, soll es daher eine seichte Stelle geben um, das Ueberleben der Frösche zu garantieren.

Schlüsselblume

09. 04. 2012

Schlüsselblume (Primula) lateinisch: Primus = die Erste des Frühlings. Der deutsche Name ist abgeleitet aus der Form der Schlüsselblume, da sie an den Bart des Schlüssels erinnert. Die echte Schlüsselblume hat dottergelbe und stark duftende Blüten und 5 orange Flecken (Saftmale). Sie dient mehren Schmetterlingsraupen als Futterpflanze.

Gamander Ehrenpreis (Veronika)

09. 04. 2012

Es gibt 450 Arten und sie gehören zu den Braunwurzgewächsen. Einige Arten wurden bei Leber- Darm- und Bronchienerkrankungen als Heilmittel verwendet. Im Volksglauben nannte man den Ehrenpreis auch Gewitterblümchen, da man glaubte  ihr Abpflücken bringe Regen oder Gewitter. Der Name entstand aus „ihm sei Ehr und Preis“ Veronika bedeutet „vera unika medizina“ das einzig wahre Heilmittel.