News und Berichte

Pink Ball 2017

Von: Martin Bieri

„Raiders of the lost Rechaud“

(Die Jagd nach dem verlorenen Rechaud)

 

 

 

 

 

 

 

In den Hauptrollen:

  • Sybille und Guido Wietlisbach mit Patrick Loosli – 113 (74)
  • Floriana Bozzolo mit Roberto Panzera und Andi Knecht – 113 (70)
  • Simone und Thomas Künzi mit Andy Nussbaumer - 110

Weitere Darsteller:

  • Caroline Valerie Herold – N to Pin 4
  • Trudy von Rickenbach – N to Pin 14
  • Nadine Fehlmann – N to Pin 16
  • Bruno Huber – N to Pin 7
  • Robin Barraclough – N to Pin 18

Auch dabei:

  • Maria Wittmer und Alois Christen als the best Pinkies

Spezieller Dank an:

  • Golf Club für den Apéro (inklusive Weissweingläser)

Regie seit Jahr und Tag und auch im 2017:

  • Jean-Pierre Bozzolo – the Mister Pink of GCK

 

Schon am Freitagabend wurde ich meiner Berufung zum Schreiben des Berichtes bewusst. Es ist wie eine Erscheinung über mich gekommen. Ich wusste, dass ich meiner Berufung folgen muss.

Die Geschichte fängt wie immer harmlos an, hat es aber definitiv in sich (das ist der Vorspann).

Wann hat es sowas schon mal gegeben. So viele Mails im Vorlauf zu einem Fun Golf Turnier – und das alles weil nicht etwa weil die pinkigen Golf Bälle gefehlt hätten
(wobei auch hier noch ein Kommentar angefügt werden muss: Erstens waren die Bälle nicht wirklich Pink sondern eher Pinkpastell und Zweitens waren es Ladies-Bälle. In der heutigen Zeit, wo die politische Unkorrektheit von den Leadern grosser Nationen zelebriert wird, darf sicherlich der Berichtschreiber sich zu dieser schreienden Ungerechtigkeit ebenfalls gebührend auslassen à Verfolgen Sie die weitere Geschichte auf Twitter unter #Rechaud-Turnier-mit-Pastell-Pinkigen-Ladies-Bällen)
 – NEIN – es wurden Rechauds gesucht.
Da fragt sich der geneigte Schreiber dann schon irgendwie – Hallo, wo findet das Nachtessen statt?
Es gibt ja Airbnb und UBER etc. – aber gibt es schon Restaurants, wo man das Equipment selber mitnehmen muss – sogenannte Bring your own Rechauds Restaurants?
Es gibt solche mir bekannte Ansätze im Ausland. Zum Beispiel gibt es in Australien Bio-Restaurants (bring your own), wo man den Wein selber mitbringen kann – aber Rechauds? Noch nie gesehen, noch nie gehört. Aber wahrscheinlich bin ich schon zu alt und dieser Trend ist komplett an mir vorbeigegangen.
Aber spinnen wir doch den Gedanken weiter:
Beim nächsten Turnier – Mail an alle Teilnehmer: Der Zwipf ist selber mitzubringen und bitte nicht vergessen: Ein Weissweinglas fürs Apéro.

Auch der Regisseur hat sich eine Bemerkung dazu erlaubt – (so ein Halbzitat): Bitte bedenkt, das nächste Mal bringen wir Stuhl, Tisch, Fleisch oder/und Saucen selber mit. Ich bitte euch schon jetzt, die Planung für die Teilnahme am Pink Ball 2018 in Angriff zu nehmen und solche Eventualitäten zu beachten.

Das Motto heisst: Jawohl, wir sind auf dem richtigen „leading“ Weg – immer weiter mit solch innovativen und zukunftsträchtigen Ideen. Alle beneiden uns. Wir sind halt immer einen Schritt voraus.

Jetzt kommen wir aber doch noch zur Haupthandlung – die Rechauds und ihre Ausstrahlung.

Es waren wirklich viele sehr spezielle Kreation zu sehen. So richtig Alessi mässig. Dasjenige welches ich nutzen durfte sah aus wie der Saturn – so mit einem Kreis rundherum.
Und das aller wichtigste: Die Boullion blieb bis zum Ende heiss. Was für ein Fortschritt gegenüber 2016. Ja, da gibt es keinen Stillstand. Die Pink Ball Regie geht vorwärts.

Noch ein paar Sätze zur Firma Bieri und e-Mails aus dem Bernbiet vom Samstagmorgen. Meine Göttergattin hat die e-Mails wieder einmal von unten nach oben gelesen und daher übersehen, dass der Mist schon geführt war (wie man im Emmental zu sagen pflegt).
Aber zum Glück mussten wir unsere 2 Rechauds nicht auf dem Tisch präsentieren. Da wären wir dann schön „underdressed“ gewesen. Es wären eben nur einfache Rechauds gewesen und keine Designer-Stücke. Vielleicht sollte die Regie bedenken, beim nächsten Aufruf eine präzise Beschreibung des zu bringenden Dings mitzuliefern. Zum Beispiel beim Besteck wäre es ja äusserst wichtig zu wissen, ob Suppen- oder Dessertlöffel mitzubringen sind. Aber dies nur eine Bemerkung am Rande.

Aber trotz aller Gedanken (ich möchte meine Schreiberei auf keinen Fall als Kritik aufgefasst sehen) - der Golf Club Küssnacht und wir alle als Teilnehmer am Pink Ball sind eine eingeschworene Gemeinschaft und wissen was es braucht um dieses spezielle Turnier erfolgreich zu gestalten.

Zum Essen selber noch ein paar Worte:
- Salat wurde in homöopathischen Dosen verabreicht
- Dessert wurde aus gesundheitsgründen und für linienbewusste gestrichen
- Fleisch (nicht gefroren), Pommes und Saucen waren meistens vorhanden
- Reis war immer in genügender Menge vorhanden – es hatte auch so wenige Teilnehmer aus Asien am Turnier

Ein weiteres interessantes Detail war die Weinempfehlung.
Auf der Menükarte wurde „Quattromani“ für Fr. 58.-- angeboten.
Häsch dänkt – ätschi bätschi.
Bei der Zahlung musste Fr. 85.— hingeblättert werden. Es sei ein Fehler auf der Karte … Aha – Danke.

Und jetzt doch noch eine kleine Kritik an die Regie.
In der Ausschreibung wurde als Tagesmotto genannt – PINK beim Spiel und am Abend.
Gewisse Leute haben sich sehr daran gehalten, konnten aber nur die Hälfte präsentieren.
Darum bitte beim nächsten Mal auch weiter Werte in die Bewertung aufnehmen (siehe Beispielbild am Ende des Artikels).

Erster Abspann

Es war ja ein Golf Turnier darum hier noch drei Eindrücke.

  • Flight 1 verliert den Pink Ball am Loch 2 – Herren Abschlag. Er sei leider ins Netz geflogen – ein leichter Schenk oder so. Flight 6 findet Pink Ball von Flight 1 unter dem grossen Nussbaum.
    Was ist die Moral von der Geschichte?
    Die Netze sind auch nicht mehr das, was sie früher mal waren und was sucht Flight 6
  • Flight 17 schickt die Störche an Loch 15 aus. Ich habe aus sicherer Quelle erfahren, dass das Kind gefunden wurde. Pink Ball gerettet „tiefer Ausschnaufer“.
    Was ist die Moral von der Geschichte?
    Nasse Füsse machen einen Pink Ball ….
  • Flight 19 spielte an Loch 17 und 18 je 9 Punkte, landete aber trotzdem abgeschlagen auf Rang 15.
    Was ist die Moral von der Geschichte?
    Wer zu spät gut spielt, gewinnt keine Preise. Der Flight wird dies im nächsten Jahr beherzigen.

Zweiter Abspann

Lieber Jean-Pierre
DANKE, DANKE, DANKE.
Du machst das immer super und wir freuen uns schon auf Pink Ball 2018.
Wer weiss, vielleicht dürfen wir dann Saucen mitbringen.

Zu den Fotos

21.10.2017 10:57 Alter: 57 Tage

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